Inhaber der elterlichen Sorge

Für die Frage, wer Inhaber der elterlichen Sorge ist, ist zwischen Kinder zu unterscheiden, deren Eltern verheiratet bzw. nicht verheiratet sind.

Verheiratete Eltern haben grundsätzlich gemeinsam die Pflicht und das Recht, für ihre minderjährigen Kinder zu sorgen. Sind die Eltern bei Geburt des Kindes bereits verheiratet, haben sie die gemeinsame Sorge von Anfang an; heiraten sie erst später, steht ihnen die gemeinsame Sorge ab dem Tag der Eheschließung zu.

Nicht miteinander verheirateten Eltern können gemeinsam sorgeberechtigt sein, wenn

  • sie erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen),
  • sie einander heiraten oder
  • ihnen das Familiengericht die elterliche Sorge gemeinsam überträgt.

Das Familiengericht überträgt auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge beiden Eltern gemeinsam, wenn die Übertragung dem Kindeswohl nicht widerspricht. Trägt der andere Elternteil keine Gründe vor, die der Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge entgegenstehen können, und sind solche Gründe auch sonst nicht ersichtlich, wird vermutet, dass die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl nicht widerspricht.

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