Elterliche Sorge

Solange ein Kind minderjährig ist, ist es der elterlichen Sorge anvertraut. Diese umfasst die Personensorge, die Vermögenssorge und die Vertretung des Kindes in persönlichen Angelegenheiten und in Vermögensangelegenheiten.

Die Personensorge umfasst sämtliche Angelegenheiten, die die Person eines Kindes betreffen. Dazu gehören u.a. die Pflege, die Erziehung, die Beaufsichtigung, die Bestimmung des Aufenthalts, die Ausbildungs- und Berufswahl und die Bestimmung des Umgangs des Kindes mit anderen Personen.

Die Vermögenssorge beinhaltet das Recht und die Verpflichtung der Eltern zur Erhaltung und Vermehrung des Vermögens des Kindes. Bedeutung hat die Vermögenssorge, wenn das minderjährige Kind durch Schenkung oder Erbschaft eigenes Vermögen erwirbt. Die Vermögenssorge der Eltern unterliegt in mehrfacher Hinsicht gesetzlichen Beschränkungen. So bedürfen etwa bestimmte Rechtsgeschäfte (z. B. Kreditgeschäfte oder Ausschlagung einer Erbschaft) der Genehmigung des Familiengerichts.

Die elterliche Sorge umfasst auch die Vertretung des Kindes. Die gesetzliche Vertretung umfasst jedes Handeln mit allen daraus resultierenden Rechten und Pflichten für das Kind. Sie erfasst neben Rechtsgeschäften wie den Abschluss von Kauf- und Ausbildungsverträgen auch die Einwilligung in ärztliche Behandlungen und Operationen, Anträge bei Behörden und Schulan- und -abmeldungen. Im Regelfall vertreten die Eltern das Kind gemeinschaftlich.

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