Formelle Anforderungen

Die Patientenverfügung muss schriftlich erstellt werden. Sie können die Erklärung handschriftlich oder - anders als ein Testament - mittels Schreibmaschine oder PC erstellen. Wichtig ist aber, dass die Verfügung lesbar ist und aus ihr klar und eindeutig der Wille des Verfassers hervorgeht.

Ihre schriftlich niedergelegten Bestimmungen müssen Sie unterschreiben und möglichst auch den Ort und das Datum angeben. Zu Beginn der Niederschrift sollten Sie Ihren vollen Namen und Ihre aktuelle Adresse angeben.

Von einer Person Ihres Vertrauens, z.B. Freunden oder dem Hausarzt, können Sie sich bestätigen lassen, dass Sie zum Zeitpunkt der Unterschrift "im Vollbesitz Ihrer geistigen Kräfte" waren. Gegebenenfalls sollten Sie sich auch bescheinigen lassen, wenn Sie sich vor dem Abfassen der Patientenverfügung (z. B. von Ihrem Arzt oder einem Anwalt) haben beraten lassen.

Inhalt regelmäßig überprüfen

Zweifel über die Gültigkeit können bei einer bereits seit längerer Zeit errichteten Patientenverfügung aufkommen. Deshalb empfiehlt es sich, die Verfügung regelmäßig (etwa alle zwei Jahre) zu überprüfen und sie mit aktuellem Datum - gegebenenfalls nachdem Sie Änderungen vorgenommen haben - zu unterschreiben.

Eine Überprüfung der Patientenverfügung sollte auch bei der Diagnose einer schweren Krankheit oder bei einer bevorstehenden größeren Operation erfolgen.

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