Wer Testamentsvollstrecker sein kann

Zum Testamentsvollstrecker können Sie jede natürliche oder juristische Person (z.B. eine Bank) einsetzen, die in vollem Umfang geschäftsfähig ist und nicht zur Besorgung ihrer Vermögensangelegenheiten unter Betreuung steht. Sie können die Auswahl der Person auch einem Dritten überlassen oder das Nachlassgericht ersuchen, einen Testamentsvollstrecker zu ernennen.

Eignung

Nicht als Testamentsvollstrecker kommen eine geschäftsunfähige oder minderjährige Person in Betracht. Auch eine Behörde kann nicht als Testamentsvollstrecker eingesetzt werden, wohl aber einzelne Behördenmitarbeiter.

Dagegen können Testamentsvollstrecker sein

  • Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater.
  • der Ehegatte des Erblassers,
  • ein Miterbe,
  • ein Vermächtnisnehmer,
  • ein durch eine Auflage Begünstigter,
  • eine pflichtteilsberechtigte Person

Tipp:

  • Wenn Sie einen Miterben zum Testamentsvollstrecker einsetzen, sollten Sie berücksichtigen, dass Sie diese Person gegenüber den anderen Miterben deutlich herausheben und damit unter Umständen Konflikte innerhalb der Erbengemeinschaft auslösen.

Tipp:

  • Wenn Sie Ihren überlebenden Ehegatten als Testamentsvollstrecker einsetzen, können Sie ihn gegenüber den anderen Miterben (z.B. Ihren Kindern) deutlich herausheben. Berücksichtigen Sie aber auch, dass Ihr Ehegatte unter Umständen wieder einen neuen Partner findet und es damit zu Konflikten mit den anderen Familienangehörigen kommen kann.

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