Erteilung des Erbscheins

Zuständig für die Erteilung des Erbscheins ist das Nachlassgericht (Amtsgericht), in dessen Bezirk der Erblasser seinen letzten Wohnsitz hatte.

Das Nachlassgericht überprüft Ihre Angaben und die vorgelegten Beweismittel. Es darf den Erbschein nur erteilen, wenn es die zur Begründung des Antrags erforderlichen Tatsachen für festgestellt erachtet.

Inhalt

Der Erbschein enthält

  • Name und Todestag des Erblassers,
  • Erben und Miterben,
  • Bruchteile der Miterben,
  • etwaige Beschränkungen wie Tvollstreckung oder Nacherbschaft.

Kosten

Der Antragsteller trägt die Kosten des Erbscheins. Für die Erteilung des Erbscheins wird eine volle Gebühr wird auf der Grundlage der Kostenordnung erhoben. Für den Geschäftswert ist der Wert des bereinigten Nachlasses zum Zeitpunkt des Erbfalls maßgeblich. Alle Nachlassverbindlichkeiten sind abzugsfähig.

Beispiele: Bei einem Nachlasswert von beispielsweise 80.000 Euro würde die Gebühr 219,00 Euro, bei einem Nachlasswert von 200.000 Euro 435,00 Euro betragen, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

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