Was hat der Testamentsvollstrecker im Rahmen der "ordnungsgemäßen Verwaltung" des Nachlasses zu beachten?

Das Gesetz verpflichtet den Testamentsvollstrecker zur "ordnungsgemäßen Verwaltung" des Nachlasses. Vgl. § 2216 BGB. Ein Verstoß gegen diese Pflicht führt in der Regel zu Schadensersatzansprüchen der Erben und zur Entlassung des Testamentsvollstreckers; vgl. §§ 2219, 2227 BGB. An die Ordnungsmäßigkeit der Verwaltung werden strenge Anforderungen gestellt. Der Testamentsvollstrecker ist zur besonderen Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt verpflichtet. Er muss sich bemühen, das ihm anvertraute Vermögen zu erhalten, Verluste verhindern und das Vermögen möglichst zu vermehren. Für sein Handeln ist dem Testamentsvollstrecker ein Ermessensspielraum eingeräumt. Pflichtwidrig handelt er deshalb erst bei Überschreitung der Grenzen dieses Ermessens. Diese Grenzen stellen die allgemeinen Grundsätze der Wirtschaftlichkeit dar.


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