Für welche Rechtsgeschäfte bedarf der Nachlasspfleger der Genehmigung des Nachlassgerichts?

Der Nachlasspfleger bedarf nur in Ausnahmefällen für Rechtsgeschäfte der Genehmigung des Nachlassgerichts, so insbesondere

  • für Verfügungen über Forderungen und Wertpapiere,
  • für Verfügungen über Grundstücke,
  • zur Ausschlagung einer Erbschaft,
  • für Abhebungen vom Bankkonto,
  • zur Erteilung einer Prokura,
  • zur Eingehung einer Bürgschaft.


Fragen & Antworten


Hier beantworten wir Ihnen die am häufigsten gestellten Fragen zum Erbrecht, zur Vermögensvorsorge zu Lebzeiten und zur Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Beachten Sie aber bitte, dass dies keine individuelle Rechtsauskunft ist. Ihre individuelle Rechtslage und Ihre persönlichen Lebensumstände sind nicht berücksichtigt.

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