Kann es für den überlebenden Ehegatten auch sinnvoll sein, das gesetzliche Erbe auszuschlagen und statt des pauschalierten Zugewinnausgleichs den konkret errechneten Zugewinn zu verlangen?

Ja, weil der pauschalierte Ausgleich des Zugewinns (ein Viertel des Nachlasses) den überlebenden Ehegatten finanziell schlechter stellen kann. Besser kann es sein, wenn er deshalb die Erbschaft ausschlägt, seinen Pflichtteil verlangt und daneben die konkret errechnete Hälfte des Zugewinns verlangt. Dieser Weg bietet sich insbesondere dann an, wenn nach langjähriger Ehe praktisch das gesamte Vermögen Zugewinn des Verstorbenen ist. Sinnvoll ist es, die Ausschlagung der Erbschaft zuvor mit einem Anwalt zu besprechen. Wegen der kurzen Ausschlagungsfrist von sechs Wochen (§ 1944 BGB) ist aber eine relativ schnelle Entscheidung geboten.


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