Welche "schweren Verfehlungen" des Vertragspartners berechtigen zum Rücktritt?

Eine Aufzählung der "schweren Verfehlungen", die den Erblasser zum Rücktritt vom Erbvertrag berechtigen, sind in § 2333 BGB aufgezählt. Danach besteht beispielsweise ein Rücktrittsrecht für den Erblasser, wenn der Bedachte
  •     dem Erblasser, dem Ehegatten oder einem Abkömmling des Erblassers nach dem Leben trachtet,
  •     sich eines Verbrechens oder eines schweren vorsätzlichen Vergehens gegen eine der genannten Personen schuldig macht,
  •     die ihm dem Erblasser gegenüber gesetzlich obliegende Unterhaltspflicht böswillig verletzt hat,
  •     wegen einer vorsätzlichen Straftat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr ohne Bewährung rechtskräftig verurteilt wird und die Teilnahme des Bedachten am Nachlass deshalb für den Erblasser unzumutbar ist.


Fragen & Antworten

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