Öffentliches Testament

Ein öffentliches oder notarielles Testament müssen Sie bei einem Notar errichten. Die Errichtung ist in zwei Formen möglich: Sie können Ihr Testament zur Niederschrift eines Notars errichten, indem Sie dem Notar Ihren letzten Willen erklären. Sie können aber auch Ihr Testament durch Übergabe einer Schrift an den Notar mit der Erklärung errichten, dass diese Schrift Ihnen letzten Willen enthält.

Prüfungs- und Belehrungspflichten des Notars

Dem Notar obliegen gesetzlich Prüfungs- und Belehrungspflichten. Er hat Ihren Willen zu erforschen, den Sachverhalt zu klären und Sie über die rechtliche Tragweite des Testaments zu belehren.

Vorteile des öffentlichen Testaments

Das notarielle Testament hat den Vorteil, dass Sie sich bei Bedarf eingehend vom Notar beraten lassen können. Fehler und Unklarheiten können so vermieden werden. Gleichzeitig wird durch die besondere amtliche Verwahrung des öffentlichen Testaments gewährleistet, dass das Testament nicht verloren geht oder unterdrückt wird. Im Übrigen wird durch ein notarielles Testament ein Erbschein, dessen Erteilung oft lange dauert und Kosten verursacht (nach Gerichts- und Notarkostengesetz ist eine volle Gebühr zu entrichten), im Regelfall überflüssig. Andererseits entstehen aber bei der Errichtung des öffentlichen Testaments wiederum Kosten, die Sie - im Gegensatz zum Erbschein - selber tragen müssen.

Kosten

Für das notarielle Testament wird auf der Grundlage der Kostenordnung eine volle Gebühr nach dem Wert des Vermögens, über das Sie zum Zeitpunkt der Errichtung des Testaments verfügen, erhoben.

Beispiel: Bei einem Nachlasswert von beispielsweise 25.000 Euro würde die Gebühr 115,00 Euro, bei einem Nachlasswert von 50.000 Euro 165,00 Euro betragen, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

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