Erbeinsetzung unter einer Bedingung

Sie können in Ihrem Testament einen Erben auch unter einer Bedingung einsetzen. In Betracht kommen die aufschiebende und die auflösende Bedingung.

Erbeinsetzung unter aufschiebender Bedingung

Sie können eine Erbeinsetzung auch unter einer sogenannten aufschiebenden Bedingung vornehmen. In diesem Fall erfolgt die Zuwendung im Zweifel nur, wenn der Bedachte den Eintritt der Bedingung erlebt.

Beispiel: A hat seinem Sohn B ein Geldvermächtnis für den Fall angeordnet, dass er sein BWL-Studium erfolgreich abschließt. Wenn B nach dem Tod seines Vaters sein Studium beendet, steht ihm das Geldvermächtnis zu, nachdem er die Bedingung erfüllt hat.

Erbeinsetzung unter auflösender Bedingung

Für den Fall einer auflösenden Bedingung gilt Folgendes: Hat der Erblasser eine letztwillige Zuwendung unter der Bedingung gemacht, dass der Begünstigte sich in einer bestimmten Weise verhält oder dass er ein bestimmtes Verhalten unterlässt, so verbleibt ihm die Zuwendung, solange er sich entsprechend der Bedingung verhält.

Beispiel: Der unverheiratete A hat seine Lebensgefährtin B zur Alleinerbin eingesetzt unter der Bedingung, dass sie sich innerhalb von fünf Jahren nach seinem Tod nicht wieder verheiratet. Beim Tod von A wird B Erbin. Heiratet sie aber vor Ablauf von fünf Jahren, dann hat sie die Erbschaft an die gesetzlichen Erben des A herauszugeben.

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